%0 Book %T Cervantes - Aufbruch zum modernen Menschen: eine psychoanalytische Studie %A Luft, Helmut %D 2018 %7 1. Auflage %C Frankfurt a.M. %@ 3955582310 %G German %F 100489225X %O Helmut Luft %O Bibliografie: Seite 237 %X Verlagsinfo: Der 400. Todestag von Cervantes gibt Anlass, seine Denk- und Erlebensweise mit der eines modernen Menschen zu vergleichen. Cervantes hat als einer der ersten Autoren individuelles Erleben aus reflektierendem Abstand beschrieben. Sein Beispiel zeigt, wie das Schicksal einer Person sowohl psychisch durch frühe Prägungen als auch durch die Zufälle von Zeitgeist und politischen Wechselfällen bestimmt wird. Deshalb schulden wir Cervantes Dankbarkeit dafür, dass er mit seinen Aufbrüchen und Antworten auf Zeitgeist, Religion und Politik den Fortschritt in die Moderne mit vorbereitet hat. Cervantes überragende Fähigkeit war, sowohl die Einengungen durch das Lebensmuster wie auch die durch schwerste Traumatisierungen mit seiner Kreativität zu überwinden und befreiende Antworten zu finden. Seine kreativen Aufschwünge in unterschiedlichen Lebensaltern zeigen die Merkmale der typischen Lebens- und Reifungsphasen, die jeder Mensch durchläuft. Seine Meisterschaft kam trotz großer Widerstände sogar noch, ja gerade erst im hohen Alter zur Vollendung. Er fand kreative Antworten auf körperlichen Verfall und bevorstehenden Tod. Wie er das gemacht hat, sollte in unserer Zeit der rapide steigenden Langlebigkeit von hohem Interesse sein und nützliche Hinweise geben. Denn im letzten halben Jahrtausend sind die psychischen Probleme jeder Lebensphase, die inneren und äußeren Bedingungen für die persönlichen Schicksale und auch die Ansätze, ihnen mit menschlichen Antworten zu begegnen, offenbar gleichgeblieben. "Helmut Luft, Nervenarzt und Psychoanalytiker, ist es in überaus umfassender und zugleich tiefgründiger Weise gelungen ›Cervantes‹ zu seinem 400. Todestag den ›Aufbruch zum modernen Menschen‹ und dessen Resilienz durch die Doppelfiguration ›Don Quijote & Sancho Pansa‹ psychosozial auszuloten. Dabei spiegelt der Autor reflektierend im analytischen Doppelvergleich Cervantes mit Shakespeare und verwebt diesen kongenial mit dem zeit- und nachgeschichtlichem Umfeld." (M. und W. Prankl, Kultur-Punkt) %L 863.3 %9 Text %9 Biografie