%0 Book %T Biographische Fallanalysen zu arbeits- und lebensweltbezogenen Orientierungs- und Bewältigungsmustern Langzeitarbeitsloser %A Findeis, Yvonne %D 2018 %C Rostock %C Universität Rostock %G German %F 1046429272 %O vorgelegt von Yvonne Findeis %O Dissertation Universität Rostock 2018 %X In der vorliegenden Dissertation wird der Frage nachgegangen, wie sich Menschen,die von Langzeitarbeitslosigkeit betroffen sind, mit ihrer Situation auseinander-setzen und auf welche Orientierungsmuster sie für die Bewältigung ihres Lebenszurückgreifen. Da die Bewältigung von Arbeitslosigkeit eng mit der individuellenPerspektive auf Erwerbsarbeit, aber auch mit gesellschaftlich vermittelten Vor-gaben und Deutungsmustern verbunden ist, werden die Geschichte des Arbeits-begriffs und die Institutionalisierung des auf Erwerbsarbeit zentrierten Lebenslaufsebenso entfaltet wie Ansätze, die diesen Deutungen entgegenstehen. Ausgehendvon den sogenannten „Hartz-Reformen“ und der im wissenschaftlichen Diskursvielfach kritisierten Politik des „Förderns und Forderns“, die eine stärkereAktivierung der Betroffenen vorsieht, um sie möglichst schnell in den Arbeits-markt zu integrieren, wird eine sozialpädagogische Perspektive auf Bewältigungvon Arbeitslosigkeit entfaltet. Ansätze einer stärker auf die Lebenswelt derAdressaten ausgerichteten sozialen Arbeit, die auf die Anregung von Lernprozessengerichtet sind, um belastende Routinen aufzubrechen und neue Formen derAlltäglichkeit zu eröffnen, werden den auch im SGB II vorhandenen Vorgaben füreine sozialpädagogische Intervention gegenübergestellt.Im empirischen Teil der vorliegenden Studie werden aus einer biographie-analytischen Perspektive arbeits- und lebensweltbezogene Orientierungsmusterherausgearbeitet und in einer heuristischen Typologie zusammengefasst.Abschließend werden Ansätze und Ideen entwickelt, wie pädagogische Inter-vention aussehen könnte, die mit ihr verbundene Zielstellung bleibt nicht auf dieIntegration in den Arbeitsmarkt verengt, stattdessen wird aufgezeigt, welchePerspektiven auf Erwerbsarbeit in einer offenen und auf Vielfalt ausgerichtetenGesellschaft möglich wären. %L 300 %9 theses %9 Text %9 Hochschulschrift %R 10.18453/rosdok_id00002381 %U http://purl.uni-rostock.de/rosdok/id00002381 %U https://nbn-resolving.org/urn:nbn:de:gbv:28-rosdok_id00002381-9 %U https://d-nb.info/1293654965/34 %U https://doi.org/10.18453/rosdok_id00002381