@Book{100489225X, author="Luft, Helmut", title="Cervantes - Aufbruch zum modernen Menschen: eine psychoanalytische Studie", year="2018", edition="1. Auflage", address="Frankfurt a.M.", abstract="Verlagsinfo: Der 400. Todestag von Cervantes gibt Anlass, seine Denk- und Erlebensweise mit der eines modernen Menschen zu vergleichen. Cervantes hat als einer der ersten Autoren individuelles Erleben aus reflektierendem Abstand beschrieben. Sein Beispiel zeigt, wie das Schicksal einer Person sowohl psychisch durch fr{\"u}he Pr{\"a}gungen als auch durch die Zuf{\"a}lle von Zeitgeist und politischen Wechself{\"a}llen bestimmt wird. Deshalb schulden wir Cervantes Dankbarkeit daf{\"u}r, dass er mit seinen Aufbr{\"u}chen und Antworten auf Zeitgeist, Religion und Politik den Fortschritt in die Moderne mit vorbereitet hat. Cervantes {\"u}berragende F{\"a}higkeit war, sowohl die Einengungen durch das Lebensmuster wie auch die durch schwerste Traumatisierungen mit seiner Kreativit{\"a}t zu {\"u}berwinden und befreiende Antworten zu finden. Seine kreativen Aufschw{\"u}nge in unterschiedlichen Lebensaltern zeigen die Merkmale der typischen Lebens- und Reifungsphasen, die jeder Mensch durchl{\"a}uft. Seine Meisterschaft kam trotz gro{\ss}er Widerst{\"a}nde sogar noch, ja gerade erst im hohen Alter zur Vollendung. Er fand kreative Antworten auf k{\"o}rperlichen Verfall und bevorstehenden Tod. Wie er das gemacht hat, sollte in unserer Zeit der rapide steigenden Langlebigkeit von hohem Interesse sein und n{\"u}tzliche Hinweise geben. Denn im letzten halben Jahrtausend sind die psychischen Probleme jeder Lebensphase, die inneren und {\"a}u{\ss}eren Bedingungen f{\"u}r die pers{\"o}nlichen Schicksale und auch die Ans{\"a}tze, ihnen mit menschlichen Antworten zu begegnen, offenbar gleichgeblieben. ``Helmut Luft, Nervenarzt und Psychoanalytiker, ist es in {\"u}beraus umfassender und zugleich tiefgr{\"u}ndiger Weise gelungen ›Cervantes‹ zu seinem 400. Todestag den ›Aufbruch zum modernen Menschen‹ und dessen Resilienz durch die Doppelfiguration ›Don Quijote {\&} Sancho Pansa‹ psychosozial auszuloten. Dabei spiegelt der Autor reflektierend im analytischen Doppelvergleich Cervantes mit Shakespeare und verwebt diesen kongenial mit dem zeit- und nachgeschichtlichem Umfeld.'' (M. und W. Prankl, Kultur-Punkt)", note="Helmut Luft", note="Bibliografie: Seite 237", isbn="3955582310", language="German" }