@Book{1967330247, author="Broderius, Celine", title="Ergebnisse einer longitudinalen Studie zum postmenopausalen Knochenstoffwechsel: Stellenwert der Atemgasanalyse im Vergleich zu dynamischen Handkraftmessungen und anderen etablierten Verfahren", year="2024", address="Rostock", abstract="Der Knochen ist ein dynamisches Gewebe, welches sich im st{\"a}ndigen Umbau befindet. St{\"o}rungen der Knochenhom{\"o}ostase k{\"o}nnen u.a. durch die hormonelle Ver{\"a}nderung in der Menopause hervorgerufen werden und langfristig zu einer Osteoporose f{\"u}hren. Diese ist durch eine Abnahme der Mineraldichte im Knochen mit konsekutiver Zunahme des Risikos f{\"u}r Fragilit{\"a}tsfrakturen gekennzeichnet. Der Knochenstoffwechsel wird sowohl durch PTH, Calcitriol und FGF-23 als auch durch {\"O}strogen reguliert. Vor dem Hintergrund, dass sich das Atemgasmetabolom von Frauen relativ zu den zyklusbedingten Hormonschwankungen {\"a}ndert, lag es nahe, auch das Atemgasmetabolom postmenopausaler Frauen in Relation zum Knochenstatus zu untersuchen. In dieser longitudinalen prospektiven Studie wurde das Atemgasmetabolom von 68 postmenopausalen Frauen relativ zum individuellen Osteoporoserisiko und unter Ber{\"u}cksichtigung einer eventuell bereits eingetretenen Fragilit{\"a}tsfraktur des distalen Radius {\"u}ber einen Zeitraum von 12 Monaten untersucht. Zus{\"a}tzlich wurden die Griffkraft, die Konzentration ausgew{\"a}hlter Knochenmarker im Blut sowie subjektive Einschr{\"a}nkungen im Zusammenhang mit dem Knochenstoffwechsel betrachtet. Es konnte eine erh{\"o}hte Konzentration von Dimethylsulfid, Allylmethylsulfid, Butanthiol und Butters{\"a}ure in der exspiratorischen Atemluft der Probandinnen mit hohem Osteoporoserisiko identifiziert werden. Insbesondere der ausgepr{\"a}gte Anstieg der DMS-Konzentration deutet auf ein enges Zusammenspiel des Knochenstoffwechsels und des Darmmikrobioms hin. Die Griffkraft war bei Probandinnen mit hohem Osteoporoserisiko {\"u}ber die Messreihe verringert. Bei Probandinnen mit distaler Radiusfraktur glich sich das Griffmuster der betroffenen Seite an das der gesunden Hand an und die Griffkraft nahm im Verlauf zu. Die Bestimmung von Knochenmarkern im Blut und die Abfrage mit dem DASH-Fragebogen waren nicht geeignet, um Aussagen {\"u}ber den Knochenstoffwechsel zu treffen.", school="Universit{\"a}t Rostock", note="vorgelegt von Celine Broderius", note="GutachterInnen: Thomas Mittlmeier (Klinik f{\"u}r Unfall-, Hand-, und Wiederherstellungschirurgie, Universit{\"a}tsmedizin Rostock) ; Jochen K. Schubert (Klinik f{\"u}r An{\"a}sthesiologie, Intensivmedizin und Schmerztherapie, Universit{\"a}tsmedizin Rostock) ; Christian Kleber (Klinik und Poliklinik f{\"u}r Orthop{\"a}die, Unfallchirurgie und Plastische Chirurgie, Universit{\"a}tsklinikum Leipzig)", note="Dissertation Universit{\"a}t Rostock 2025", doi="10.18453/rosdok_id00005262", url="https://purl.uni-rostock.de/rosdok/id00005262", url="https://nbn-resolving.org/urn:nbn:de:gbv:28-rosdok_id00005262-6", url="https://d-nb.info/1394543948/34", url="https://doi.org/10.18453/rosdok_id00005262", language="German" }